Samstag, 11. Juli 2015

Traumlieder von George R. R. Martin

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Der Heyne Verlag präsentiert:
Traumlieder von George R. R. Martin
Kostenpunkt: 14,99 €


Diese Rezension wurde gemeinsam mit der lieben Simone erstellt, die sich an einem Bücherprojekt für meinen Video-Blog "Lesen mit Freunden" beteiligt hat.

Wir wünschen euch viel Spaß!

Vor weg: Dies ist die allererste Kurzgeschichtensammlung, die wir je gemeinsam gelesen haben und dabei ist sie auch noch von einem unvergleichbaren Mann verfasst, der zu den größten Fantasy-Autor der Welt gehört und den man ohne Zögern mit Herrn Tolkien vergleichen kann.

Vielen ist der Autor bestimmt durch die Bestsellerreihe "Games of Thrones" bekannt oder durch die gleichnamige TV-Serie. Wir haben unsererseits noch nie ein vollständiges Buch von ihm gelesen und sind durch die TV-Serie auf ihn aufmerksam geworden. 

Dafür von unserer Seite ein großes Danke! an die Macher :), denn ohne diese grandiose TV-Serie wären wir nie auf diesen Schriftsteller gestoßen. Durch den Anriss von "Games of Thrones" haben wir gemerkt, dass Mr. Martin ein sehr detailverliebter Autor ist. 

Davon ist in seinen ersten Werken jedoch noch nichts zu spüren. 
z. B. "Nur Kinder fürchten sich im Dunkeln" (die erste Kurzgeschichte im "Traumlieder")

Zu dieser Zeit befand er sich allerdings auch im Studium und musste sich mit weitaus mehr auseinandersetzen, als nur seinen Schreibstil zu verbessern, denn zu dieser Zeit betrieb er die Schriftstellerei noch "nur" als Hobby. 

Damit merkt man aber auch eines: ein Meister ist noch nie vom Himmel gefallen (schlimm wär's ;) ) und so musste auch er klein anfangen.

Mr. Martin ist es in diesem Buch gelungen, seine Entwicklungsgeschichte in kleineren biografischen Abschnitten mit seinen Fans zu teilen und dabei seine eigenen Erfahrungen und Hürden lebhaft und interessant darzustellen. 

Schnell merkt man, dass er sich nie wirklich auf ein Genre festlegen wollte und es wohl auch nie wird. 

So ist er den meisten zwar als Fantasy-Autor bekannt, früher hat er aber auch fesselnde Horror-Geschichten geschrieben und Sci-Fi nimmt auch heute noch einen großen Teil seines Lebens ein.
Das Beste an seinen Geschichten sind seine Protagonisten, von denen er über die Jahrzehnte unzählige gesammelt hat und auch gern über die Klinge springen ließ. Man kann sich wunderbar in die Charaktere hineinfühlen, mit ihnen leiden und sich in sie verlieben.
Mr. Martin würde es sogar gelingen, uns an eine Welt zu fesseln, in denen er Hunderte von Seiten nur damit ausfüllt, detailgetreu Umgebungen und Umstände zu beschreiben, ohne auch nur einen Protagonisten in Erscheinung treten zu lassen. 

Wem würden wir das Buch empfehlen?
Allen Fans von Mr. Martin, da es uns so einiges über sein früheres Leben berichtet und zeigt wie schwer der Weg doch war, bis er von seinen Werken leben konnte und wie viele seiner Geschichten auch spurlos verschwunden sind.

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