Montag, 31. Oktober 2016

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Die Weihnachtsmann-Verschwörung



~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Ich habe das Hörbuch gemeinsam mit meinem Sohn (6 Jahre) gehört, wodurch ich auch ab und an auch auf seine Meinung eingehe :)

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Der Weihnachtsmann macht einen unfreiwilligen Ausflug auf die Erde. Aber das Schlimmste daran? Er hat sein Gedächtnis verloren!
In 24 kleinen Kapiteln können die Zuhörer miterleben, wie der Weihnachtsmann mit Slalom und Lykke versucht alles wieder in Ordnung zu bringen.
Ein witziges Kinderhörbuch für jung wie alt :)

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Das Cover wurde vom cbj-Verlag übernommen, was auch eine gute Idee war, da dadurch der Widererkennungswert zum Buch gleich zu erkennen ist.
Die Zeichnungen sind kindgerecht und sprechen damit auch die direkte Leser bzw. Hörgruppe an :) Mein Sohn fand es witzig.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meinung zum Hörbuch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Da ich Mark Bremer als Sprecher und Erzähler bereits von einem anderen Kinder/Jugendbuch herkannte, war ich guter Dinge, dass mir das Hörspiel gefallen würde.
Nun hieß es nur noch meinen Sohn davon zu überzeugen, im Oktober bereits eine Weihnachtsmanngeschichte zu hören.
Doch so schwer war es gar nicht, da wir glücklicherweise auch noch ein paar Plätzchen dahatten, die zusätzlich für etwas Weihnachtsstimmung gesorgt haben :)
Alles in allem ist es wirklich das perfekte Weihnachtshörspiel. Mit Uta Dänekamp und Mark Bremer hat man ein tolles Team gefunden, was auch stimmlich sehr harmoniert. Das finde ich persönlich sehr wichtig, um ein Hörspiel richtig genießen zu können. Mein Sohn selbst war nach den ersten zwei Kapiteln so in der Geschichte drin, dass er statt unserer gemeinsamen >1/2 Malen< gleich eine Ganze daraus machte. Er wollte das Hörspiel mitten drin nicht beenden, da er inzwischen wirklich neugierig darauf war, wie es weiterging.
Da das Hörspiel jedoch fast 3 Stunden ging, haben wir es dennoch in 3 Teile geteilt, was wunderbar durch die Kapitel umzusetzen ist. Jedes Kapitel geht genau einen Audiotrack lang, wodurch man als Zuhörer gut einschätzen kann, wie lange man in etwa noch an einem Kapitel hört.
Von daher kann ich es auch für diejenigen empfehlen, die wirklich nur ein Kapitel am Tag hören möchten :)
Die Geschichte ist witzig, spannend und gut verpackt, was durch die beiden Sprecher auch noch einmal ganz anders zur Geltung kommt. Ich freue mich schon sehr auf weitere Hörbuchprojekte von Uta Dänekamp und Mark Bremer. Und vielleicht bringt der Autor - Christian Tielmann - noch eine Fortsetzung heraus.
Wer weiß :) lassen wir uns überraschen!

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Tolles Kinderbuch zur Weihnachtszeit!

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Allen, die Weihnachtsgeschichten lieben.
Auf jeden Fall ab 6 Jahre. Vielleicht auch eher, wenn die Geduld bei der Hörbuchlänge vorhanden ist :)
Nicky
von Nickypaulas Bücherwelt

Die Kinder der Kirschblüte



~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Der erste Teil der Romantriologie „Die Kinder der Kirschblüte – Die Kinder erwachen“ erschien bereits im November 2015 im Self-Publishing des Autors Cardo Polar. Zur Veröffentlichung des zweiten Teils „Bahlheim“ im September 2016 erschien ebenfalls ein Doppelband der beide Teile umfasst und dieser Rezension zu Grunde liegt. 

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Hanna hasst ihr Leben und sie hat auch allen Grund dazu, denn für ihre Mitschüler ist sie ein gefundenes Fressen und ihre Mutter lebt zu sehr in ihrer eigenen Welt um ihr zu helfen. Der einzige Lichtblick sind ihre Freunde im Internet, mit denen sie ihre Gedanken und ihr Leid teilen kann. Sie verschwören sich gegen die feindselige Welt und schmieden Rachepläne. Doch als einer von ihnen diese in die Tat umsetzt, geht plötzlich alles schief. Ehe sich Hanna versieht ist sie mit ihren bis dato unbekannten Freunden auf der Flucht vor der Polizei. Doch nicht nur die haben Interesse an ihr, denn zur gleichen Zeit erwachen Kräfte in dem Mädchen, die ungeahnte Möglichkeiten bieten, aber auch Gefahren… 
Und welche Rolle spielt Sarah, dass Mädchen aus der Vergangenheit, im Gefüge der Mächte?
Die „Kinder der Kirschblüte“ sind erwacht, doch werden sie am Ende in unschuldigem Weiß oder blutigem Rot erblühen?

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Das Cover des Doppelbandes ist in der Hintergrundfarbe schwarz gehalten vor dem sich die weiße Gestalt eines Mädchens in Kapuze umgeben von magentafarbenen Blüten abhebt. Obwohl nicht viel von der Gestalt zu sehen ist, hebt sich das Bild von typischen Covergestaltungen ab. Es wirkt düster und geheimnisvoll, was gut zur Thematik passt. Der Zeichenstil trifft zwar nicht meinen persönlichen Geschmack (wobei ich das Coverbild noch optisch ansprechender finde als der Druck des Covers des eigentlichen zweiten Teils im Inneren), dennoch wird er durch seine Modernität und Einfachheit sicher viele Jugendliche ansprechen.
Die Kirschblüten kommen leider etwas wenig zur Geltung, obwohl sie ja Namensgebend sind. Dass es sich dabei um japanische Kirschblüten handelt, was ja wichtig für die Geschichte ist, erkennt man auch höchstens auf dem Cover des zweiten Bandes, wo sie sich in erblühter Form zeigen und nicht wie beim ersten eher als Blutfleck daherkommen. Natürlich besteht auch darin kein von der Hand zu weisender Zusammenhang, der Bezug zum Titel ist eben nur etwas schwer herzustellen.
Auch wenn es mich persönlich nicht zum Kauf angeregt hat, ist das Cover durchaus interessant und stimmig zur Geschichte.   

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Schreibstil:
Wie das Thema an sich ist auch der Schreibstil sehr modern, locker und jugendlich gehalten, sodass sich junge Leser sicher problemlos darin wiederfinden und sich noch leichter auf die Charaktere einlassen können.
Besonders der Anfang zeichnet sich durch größtenteils kurze, schnell aufeinanderfolgende Sätze aus, die sehr gut Hannas rasende und zum Teil etwas verwirrte Gedankenwelt wiederspiegelt. Auch später sind viele Passagen in einem recht  zackigen Stil mit kurzen prägnanten Sätzen gehalten, was spannende Stellen zwar unterstützt, dennoch hätte ich mir oft noch ein paar mehr erzählende oder beschreibende Elemente gewünscht, um ab und zu etwas mehr Ruhe reinzubringen. So wirkten einige Szenen doch viel gehetzter, als sie hätten sein müssen und für mich hatte es den Effekt, dass ich zwar gut im Lesefluss blieb und das Buch auch erstaunlich schnell durch hatte, mir allerdings so gut wie keine Formulierungen nachhaltig im Gedächtnis blieb. Und exzellent geschriebene Passagen gab es durchaus, nur gingen sie leider etwas in der Schnelllebigkeit des Schreibflusses unter.
Was für viele junge Leser sicher ein Segen ist, wurde für mich allerdings bald zu einem Alptraum… die Jugendsprache.
Natürlich war mir von Anfang an bewusst, dass die sehr moderne Sprache hier durchaus Sinn und Berechtigung hat, denn immerhin sind die „Kinder der Kirschblüte“ Jugendliche aus dem Hier und Jetzt und ihre Sprache macht sie authentisch und fassbar. Deshalb konnte ich es auch zum Teil tolerieren.  Dennoch rollen sich bei mir leider schon alle Fußnägel hoch, wenn ich die Jugendlichen auf der Straße so sprechen höre und bin der Meinung, dass man ihnen wenigstens in Büchern nahe bringen sollte, wie deutsche Sprache eigentlich geht und sie nicht noch darin bestärken, dass es vollkommen richtig so ist.
Authentizität schön und gut, aber irgendwann gingen mir „krass“, „Scheiße“ und „Alta“ so auf die Nerven, dass bei Verwendung eines dieser Wörter der Charakter automatisch einen IQ-Punkt verlor. Zum Glück setzte das Wirklich-Nicht-Mehr-Ertragen-Können erst im zweiten Teil ein, ansonsten hätte die Geschichte lauter Pantoffeltierchen als Protagonisten gehabt.
Als auch noch die Polizisten mit bestimmten Artikeln vor Namen anfingen, verlegte sich die Ausdrucksmesslatte gleich noch in den unterirdischen Bereich.
Und vor allem stieß mir das so bitter auf, da dies bewusst so gewählt wurde und nicht etwa aus dem sprachlichen Unvermögen des Autors resultiert, denn oft genug gibt es großartig geschriebene Absätze mit Bedacht gewählten Formulierungen, die durchblicken lassen zu was der Autor eigentlich fähig ist. Für meinen Geschmack hätten diese gern häufiger „krasse Scheiße“ ersetzen können. Aber da dies wirklich mein ganz persönlicher Geschmack ist und es einen Zweck erfüllt, ist es dennoch kein extrem schwerwiegender Minuspunkt.
Beim Wechsel in die Vergangenheitsebene mit Sarah findet zum Glück auch ein Umbruch des Schreibstils statt, der hier wesentlich ruhiger und erzählender wirkt. Das ist auch gut um dem Leser schneller zu ermöglichen zu erkennen, welcher Strang jetzt gerade verfolgt wird, denn nicht immer fallen in den ersten Sätzen Namen, welche dies kenntlich machen würden. Für mich ist der Unterschied aber teilweise noch nicht groß genug. Natürlich sind es anfänglich „nur“ 120 Jahre zeitlicher Unterschied, aber dennoch hätte sich das in der Sprache meines Erachtens noch deutlicher niederschlagen können. Vor allem da auch ein „Länderwechsel“ stattfindet und es da schon große Unterschiede in der Sprachverwendung gibt.
Das darauf nur bedingt eingegangen wurde, wird aber auch mit der Kürze des Buches zusammenhängen, denn beim Verhältnis Inhalt/Seiten muss eben irgendwo Abstriche gemacht werden. 

Story:
Mobbing ist gleichzeitig ein zu aktuelles und großes Thema um es zu ignorieren und dennoch auch etwas zu heikel um pur serviert zu werden und dabei noch den richtigen Ton zu treffen.
Mit der Mischung aus aktuellen Brennpunktthema und Sci-Fi /Fantasy-Elementen schafft der Autor einen äußerst interessanten Mix, der neben einer spannenden Story auch genügend Platz für Gesellschaftskritik und Momenten zum Nachdenken lässt.
Auch wenn die Idee der kräfteverleihenden Artefakte und einer nach Weltherrschaft strebenden Organisation nicht die Neuste ist, kommt sie von Anfang an gut durchdacht und interessant umgesetzt rüber. Manche Dinge sind zwar ein bisschen vorhersehbar, dennoch gelingt es Cardo Polar auch mit einigen überraschenden Wendungen aufzuwarten, gerade was die Verknüpfung der einzelnen Storystränge betrifft.
Hier ergibt sich allerdings auch ein kleiner Haken, denn in den beiden großen Themen Mobbing und die Artefakte, verlaufen sich einige Teilstränge, die zwar stimmig zusammenpassen, dennoch kommen manche Sachen dabei doch ein wenig zu kurz. Und gerade beim Mobbing und Rache kann dies nach hinten losgehen, denn Hanna und ihre Freunde gehen mit den „Kindern der Kirschblüte“ keinen unkritischen Weg. Sie treten etwas los, von dessen Ausmaß sie keine Ahnung haben und jeder halbwegs vernünftige Mensch wird schnell erkennen, in was für eine schlimme Negativspirale sich das Ganze entwickeln kann. Die Zweifel der Charaktere klingen zwar auch an, dennoch wird bricht leider an einer sehr kritischen Stelle dieser Handlungsstrang ab und geht nahtlos in den Fantasybereich über, sodass für meinen Geschmack die Folgen ihres „Wirkens“ nicht gründlich genug aufzeigt werden. Denn momentan hat es den Status Quo „naja ist schon irgendwie alles gut gegangen und wir haben ja im Grunde nichts Schlimmes gemacht“, was für meine Begriffe keinen besonders guten „Vorbildeffekt“ hat. Mir fehlt der ganz große erhobene Zeigefinger und eine nicht zu ignorierende Warnung die herüberbringt, dass Rache nichts bringt, so süß sie sich im ersten Moment auch anfühlen mag. Das wird zwar alles angeschnitten, aber wer selbst von der Thematik betroffen ist, der wird sich die „Kinder der Kirschblüte“ genauso wünschen und die negativen Aspekte schlichtweg überlesen, weil sie eben oft nur nebenbei erwähnt werden.
 Natürlich hat der Autor mit so viel Thematik in der Kürze der Story wirklich etwas Großartiges geschaffen und der Spagat zwischen den verschiedenen Bereichen ist auch gut gelungen, dennoch hätte ich mir an manchen Stellen einfach noch eine intensivere Beschäftigung mit allen Aspekten gewünscht, um es Hieb und Stichfest zu machen und nicht am Ende noch die eigentlich gewünschte Aussage ins Gegenteil zu verkehren. Aber dann hätte das Buch wahrscheinlich auch doppelt so lang werden müssen.
Obwohl er mit etwa 130 Seiten deutlich kürzer ist als der zweite Teil und die Story im Grunde dort auch richtig an Fahrt aufnimmt, hätte mir der erste Teil allein auch schon gereicht um mir den zweiten Band schmackhaft zu machen. Natürlich war es schön gleich weiterlesen zu können, denn es blieben logischerweise viele Fragen offen (was sich aber auch so gehört, sonst bräuchte man keine Fortsetzung), meiner Meinung nach kann Band 1 aber durchaus auch für sich stehen.
Mein persönliches Highlight waren die Kapitel um die „GamesCom“, denn da ich selbst dort schon mehrfach war, konnte ich mir des Gedankens nicht erwehren: „Ja, die hast du definitiv schon dort gesehen!“ Da rücken die diesjährigen verschärften Sicherheitskontrollen doch gleich in ein ganz anderes Licht ;)

Charaktere:
Trotz thematischer Fülle der Story wurde ganz besonders großes Augenmerk auf die Charaktere gelegt und obwohl sicher nicht alle sympathisch sind, lernt man sie doch in ziemlich kurzer Zeit verhältnismäßig gut kennen, auch die Nebencharaktere.
Hanna steht natürlich im Mittelpunkt des Geschehens, weshalb ihre Gefühlswelt besonders explizit dargestellt und damit auch intensiv erlebt wird. Wer auch nur ansatzweise mit Mobbing in Berührung gekommen ist bzw. nicht nur zu den stupide vor sich hinlebenden Menschen gehört, wird Hanna bereits nach der ersten Seite vollkommen verstehen und mit ihr mitfühlen können. Und das obwohl sie für einen Hauptcharakter erstaunlich passiv und unsicher ist.
Dennoch erkennt man schon bald eine Charakterentwicklung im nachvollziehbaren Rahmen, worauf ich immer sehr großen Wert lege.
Trotz des wenigen Platzes, kommen auch die anderen „Kinder der Kirschblüte“ nicht zu kurz. Ganz besonders Nicole ist wirklich gut und glaubhaft gestaltet.
Insgesamt hat mir vor allem auch gut gefallen, dass die psychische Komplexität aller Charaktere beleuchtet wird und sie eben nicht einfach nur als sich selbstbemitleidende „Emo-Kinder“ abgestempelt werden. Es wird eindringlich gezeigt, welche vielfältigen Schäden Mobbing hinterlassen kann und dennoch kann der Leser sie eben auch als „ganz normale“ Jugendliche begreifen, mit ihren Stärken und Schwächen.
Mein persönlicher Liebling ist Sarah. Und obwohl es im Grunde gar nicht nötig gewesen wäre, dass der Leser auch sie von klein auf kennen lernt, war es wunderbar so einen wichtigen Charakter nicht einfach vor die Nase gesetzt zu bekommen und ihre Geschichte in einer kurzen Rückblende zu erfahren, sondern sie auf ihrem leidvollen Weg zu begleiten und sich ihr damit emotional zu nähern.
Obwohl fast alle Charaktere auch ein Klischee bedienen, sind sie alle wirklich tiefgründig und liebevoll gestaltet, sodass man einfach mit ihnen mitfühlen muss, wenn einem andere Menschen nicht gerade grundsächlich egal sind.  

Fazit:
„Die Kinder der Kirschblüte“ ist ein wirklich gutes und berührendes Buch, das ich trotz persönlicher Mankos auf jeden Fall weiter empfehlen werde. Die Verknüpfung des Mobbing-Themas mit Fantasy macht es zu einer spannenden wie lehrreichen Lektüre, die an manchen Stellen aber auch mit Vorsicht zu genießen ist.
Ich bin auf jeden Fall auf den Ausgang der Geschichte gespannt und hoffe auf weitere interessante Entwicklungen, sowohl storytechnisch, also auch charakterlich.
 
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Im Grunde können und sollten es vielleicht alle Jugendliche mal lesen, ganz gleich ob Mobbing für sie ein persönliches Thema ist oder nicht, denn dies heute zu umgehen ist nahezu unmöglich und hier wird sowohl einfühlsam, als auch knallhart damit umgegangen und durch die Fantasy-Elemente kann es vielleicht auch die hintern Ofen hervorlocken, die sich nicht gern mit der Realität beschäftigen. Vielleicht wäre es sogar das richtige für ein Schulprojekt.
Ich finde 12 Jahre ein wenig früh als Lesealter, aber das kommt sicher auf die Person an. Auch älteren Lesern ist es durchaus zu empfehlen, man muss sich nur mit der Jugendsprache arrangieren können.

Taja
von Nickypaulas Bücherwelt

Kleine Katze Chi



 
~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Dies ist der 10. Band der >Kleine Katze Chi<-Reihe und für jung und alt ein toller Genuss! Warum? Erfahrt ihr gleich :)
Wichtig ist aber zu wissen, dass man nicht mit Band 1 anfangen muss. Man kann auch einfach in Band 10 beginnen, wenn man das möchte :)
Wer natürlich die komplette Geschichte von vorn bis hinten mit allen Chi-Abenteuern erleben mag, sollte dann doch zu Band 1 greifen :)

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
In diesem Buch werden wieder viele kleine Episoden aneinander gereiht. So geht es zum einen darum, dass eine andere Katze sehr ähnlich sieht und sich die Familie nun Gedanken macht, dass Chi vielleicht jemand anderen gehören könnte.
Aber auch darum, dass Familie gerade in diesem Buch sehr groß geschrieben wird.
Wir erfahren ein wenig aus Chis Vergangenheit, daher eignet sich das Buch wie gesagt auch wunderbar so, ohne dass man Band 1-9 kennen müsste.
Die kleine Katze Chi wurde schon von vielen ins Herz geschlossen und auch in diesem Buch beweist sie, warum man sie einfach lieb gewinnen muss!

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Typisch Chi :D ich liebe die kleine Katze! Das Cover ist einfach nur Zucker!
Und die Comic/Manga-Zeichnungen einfach nah an dem kleinen Anime. Wer ihn noch nicht kennt, gibt einfach bei Youtube den Namen des Buches mal ein. Ich bin mir sicher, ihr werdet fündig :)

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Großartig und zuckersüß gezeichnet!
Ich komme bei der kleinen Katze sofort ins Schwärmen! Da reicht es die erste Seite aufzuschlagen und dann bin ich hin und weg. Nicht nur, dass der Zeichenstil wirklich kindgerecht und süß ist. Chi gelingt es ohne große Worte einfach durch Mimik und Handlung den Leser zu verzaubern. Da dieses Buch auch vorgelesen werden kann, ist es natürlich auch für Kinder geeignet. Mein Sohn, 6 Jahre, liebt die kleine Katze abgöttisch! Und das nur durch diesen einen Band.
Da wir selbst zwei Katzen besitzen, verstand er nun ihre Handlungs- und Denkweisen sogar etwas besser. Chi entdeckt natürlich auch aus Katzensicht die Welt und zeigt, warum Kätzchen einfach den Alltag versüßen.
Hinzukommen die tollen Zeichnungen und das auch mit wenig Text viel ausgedrückt werden kann. Ich bin dem Carlsen-Verlag sooo unendlich dankbar, dass sie diesen Manga aufgegriffen haben, den es eine ganze Weile nur auf Japanisch gab. Chi erobert Kinder- und Erwachsenen Herzen.
Außerdem wird in diesem Band das Thema Familie ganz groß geschrieben und wer vielleicht die Vorgeschichte von Chi nicht kennt, wird durch dieses Büchlein schon etwas darüber erfahren, so dass es auch für Neueinsteiger einfach genial ist!
Hach~ ihr merkt, ich schwärme. Aber Chi ist einfach toll (^_^)
Wer Katzen und Mangas liest, Haustiere hat, Animes liebt, Kinder ob groß oder klein im Haus hat, sollte unbedingt mal hineinschauen!
Auch für die älteren Kinder ist es etwas, denn durch die Vielzahl von Bildern werden Kinder definitiv zum Lesen animiert, die vielleicht lieber weniger lesen.
Soo und bevor ich jetzt nicht mehr aufhöre mich schwärmen, komme ich langsam zum Ende: Ihr merkt also, das Taschenbuch ist für viele geeignet und bietet Spaß für Groß und Klein :)

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Zuckersüß und für Groß und Klein empfehlenswert!

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Allen Altersgruppen :D ob nun zum Vorlesen oder Selbstlesen, vollkommen egal.
 Die kleine Katze Chi ist für jeden etwas, der Katzen liebt ^_^

Nicky
von Nickypaulas Bücherwelt